Berlin – noch keine 800 Jahre alt
Urkundlich wurde Berlin am 26. Januar 1244 das erste Mal erwähnt. Cölln an der Spree wurde 1237 gegründet und beide Städte wuchsen durch die gemeinsam genutzte Brücke über die Spree zusammen, das war im Jahr 1307. Die heutigen Stadtteile Tempelhof und Dahlem entstanden auch im 13. Jahrhundert. Im Jahr 1862 wird Otto von Bismarck zum preußischen Ministerpräsident ernannt. Zum Machtzentrum des Reiches wurde Berlin 1871 nach dem Sieg gegen Frankreich. Wilhelm I. wurde 1871 Deutscher Kaiser.
Das Dreikaiserjahr 1888: Kaiser Wilhelm I. starb, Friedrich III. war nur 100 Tage Kaiser dann wurde Wilhelm II. Kaiser. Zu dieser Zeit zählte Berlin knapp 2 Millionen Einwohner.
Berlin im 20. Jahrhundert
Berlin hatte vor dem Ersten Weltkrieg 3,7 Millionen Einwohner. Am 9. November 1918 ging Wilhelm II ins Exil. Zahlreiche Juden fanden am 9. November 1938 in der Reichskristallnacht ihren Tod, 51 Jahre später war der 9. November ein Tag zum Feiern, 1989 fiel di
e Berliner Mauer. Die Berliner litten während des Zweiten Weltkrieg (1939-1945) wohl am meisten.
Deutschland wurde in 4 Sektoren aufgeteilt und Berlin wurde in Ost und West Berlin gespalten. Berlin wurde 11 Monate über eine Luftbrücke mit Nahrung, Hilfsmittel und Medikamente versorgt.
Die Wiedervereinigung
Am Alexanderplatz demonstrierten am 4. November 1989 über 1 Million Menschen, worauf dann am 9. November der Fall der Mauer folgte. Allerdings feiern wir den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober. Berlin liegt im Osten von Deutschland und ist komplett von Brandenburg umgeben. Die Stadt hat heute mit seinen 12 Bezirken und 95 Ortsteilen fast 3,5 Millionen Einwohner.